Archiv für Mai 2013

Blamage bei der Stellplatzsuche – keine Castoren nach Biblis !
Anti-AKW-Bewegung kündigt Widerstand an !

 
atomkraftENDE.darmstadt kritisiert als eine der Standort-BIs des AKW Biblis die Vorschläge zusätzlichen Atommüll in CASTOR-Behältern ins dortige Zwischenlager zu karren.

Kaum schienen sich die PolitikerInnen unter viel Jubel auf den „Historischen Endlagerkompromiss“ geeinigt zu haben, schon ist es mit dessen Glanz vorbei. Im Kompromiss schließen die Beteiligten eine weitere Einlagerung von Castorbehältern in Gorleben aus. Dies löst nicht die Probleme mit dem Atommüll, sondern zielt auf die Probleme mit der Anti-AKW-Bewegung. Der Widerstand gegen Gorlebentransporte war zu groß.

Wir erleben gerade wieder das übliche Polittheater mit dem eine Lösung des Atommüllproblems nicht vorwärts kommt. Die Atomkraftbefürworter profilieren sich neuerdings als Beschützer vor den Gefahren radioaktiver Abfälle und lehnen Stellplätze in den Zwischenlagern ab. Rot-Grün dagegen behauptet Verantwor- tung zu übernehmen, um dann anderen jenen Atommüll vor die Füße zu kippen, den sie im Atomkonsens 2001 ermöglicht haben.

Bei der Bestandsgarantie für die neun noch laufenden AKW´s waren sich fast alle PolitikerInnen sofort einig, bei der Lagerung von Atommüll (ein paar Castoren) ist das Geschrei groß. Dieses Theater wird dem Problem nicht gerecht, da eine akzeptable Lösung des Atommüllproblems nicht in Sicht ist, erfüllt aber deshalb als Nebelkerze genau seine Funktion.

Durch den Weiterbetrieb der AKW steigt die Menge des Atommülls täglich. Bei der Produktion von Atomstrom machen die vier Atomkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW große Profite, aber den Dreck sollen andere weg machen. Wo bleibt die Müllabfuhr!

Es ist in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, daß es sich bei dem Bibliser Zwischenlager um eine genauso unsichere Kartoffelscheune handelt, wie bei der Anlage in Gorleben und bspw. keinen hinreichenden Schutz gegen Flugzeug- abstürze bietet. Deshalb sollte sich die Erhöhung der eingelagerten Atommüll- menge verbieten. Außerdem beschränkt die Genehmigung des Zwischenlagers die Einlagerung auf die bestrahlten Brennelemente der Blöcke A und B des AKW Biblis. Wegen lediglich 5 CASTOR-Behältern wäre also ein neues Genehmigungs- verfahren notwendig.
Die Anti-AKW-Bewegung erlaubt sich, für diesen Fall schon mal breite Proteste und Widerstand anzukündigen!

atomkraftENDE.darmstadt fordert den sofortigen Stopp der Atommüll- produktion! Wer nicht die kleinste Ahnung hat, wohin der von ihm produzierten Müll soll, darf auch keinen produzieren. Erst wenn alle Atomanlagen abgeschaltet sind, kann ernsthaft mit einer Endlagersuche begonnen werden! Bis zu einem gefundenen Endlager sind wir für einen Transportestopp!
 
Es bleibt dabei:

Kein Atommülltourismus weder nach Biblis noch anderswo!

Sofortige Stillegung aller Atomanlagen!
 
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atomkraftENDE.darmstadt beteiligt sich ebenfalls nicht

am „Bürgerforum“ zum Endlagersuchgesetz!

Über 140 Bürgerinitiativen und Umweltverbände verweigern die Teilnahme an dieser Pseudo-Beteiligung, bei der die Bürgerinnen und Bürger lediglich fünf Minuten zu Wort kommen und das auch nur, wenn sie sich rechtzeitig angemeldet haben. Dieses Forum ist eine Alibi-Veranstaltung und dient daher in Wirklichkeit nur dazu, hinterher sagen zu können: „Wir haben die Bevölkerung doch beteiligt.“

Die Liste der Verbände und Initiativen, die nicht am Forum teilnehmen, findet Ihr HIER

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30.5. – 1.6. Blockupy Frankfurt: Soziale und ökologische Kämpfe gehören zusammen !

 
Mensch, Tier und Umwelt werden vom kapitalistischen System ausgebeutet und unterdrückt, bis niX mehr aus ihnen raus- zuholen ist:

  • Moderne Sklaverei: Leiharbeiter, Niedriglöhner und ganz vorne weg die Armen aus Bangladesch, Thailand, etc. bis hin zur Kinderarbeit. Sie alle müssen schuften und buckeln, damit noch mehr Profit herauskommt und sich wenige noch mehr bereichern können
  • (Atom)Banken & Konsorten spekulieren und zocken bis zum Exzess – gnadenlos und skrupellos. Perverses Beispiel: die Zockerei mit Lebensmitteln
  • Umweltzerstörungen durch Öl-, Uran- und Kohleabbau für den Energiehunger der kapitalistischen Industrienationen
  • Atomkraft ist die Lizenz zum Gelddrucken und somit für die Kapitalisten der Himmel auf Erden, egal ob wir verstrahlt werden oder für immer auf tödlichen Müll aufpassen müssen
  • Kühe, Schweine und das ganze „Nutzvieh“ muß produzieren und auch der Boden muß alles hergeben was geht, damit wir immer und zu jeder Zeit reichlich zu Essen und zu trinken haben, egal ob wir’s dann doch wegschmeißen. Es müssen immer mehr Produkte auf den Markt, damit weiter und immer mehr verkauft werden kann – sonst klingeln die Kassen nicht (brauchen wir wirklich gefühlte hunderttausend Joghurtsorten aus denen wir auswählen können???)
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    Und dieses scheiß System ist überall, wo Du hinguckst: immer höher, immer schneller und immer noch mehr (und der Drill fängt schon früh an: G8, Bachelor, usw.)
     

     
    Das Aktionsprogramm: HIER
     


     
     
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    BRECHT DIE MACHT DER BANKEN UND KONZERNE !
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  • 1. Mai: Hamburg schrammte nur knapp an einer Atom-Katastrophe vorbei !

     
    …und jetzt soll auch noch Plutonium quer durch

    Hamburg rollen

    --> MOX-Alarm! Mischoxid-Brennelemente-Transport von Belgien nach Brokdorf geplant

     

    Uranhexafluorid auf brennendem Atomfrachter -

    Die Beinahe-Katastrophe in Hamburg:
     

  • Radioaktives Material und jede Menge Munition an Bord
  • Von der wahren Brisanz des Brandes erfuhr die Öffentlichkeit erst zwei Wochen später
  • „Erhebliche Probleme beim Löscheinsatz“ auf Gefahrgutfrachter

     

  • Anti-Atom-Büro Hamburg:

    Der Hamburger Senat spielt mit dem Feuer
    Atomausstieg heißt in Hamburg – Stoppt die Urantransporte durch den Hamburger Hafen – jetzt

    Der Unfall der Atlantic Cartier hat uns fassungslos gemacht. Obwohl wir, das Anti-Atom-Büro Hamburg seit gut 15 Jahren Atomtransporte durch den Hamburger Hafen beobachten, und dagegen angehen, hätten wir das nun eingetreten Szenario kaum für vorstellbar gehalten.
    An Bord eines mit mehr als 20 Tonnen Uranoxid und Uranhexafluorid (9t) beladenen Schiffes kommt es zu einem schweren Brand, unmittelbar im Deck unter dem Uran. Gleichzeitig befinden sich rund 180 Tonnen Ethanol und mehrere Tonnen Munition an Bord. Zur gleichen Zeit findet nur 300m Luftlinie entfernt der Auftakt zum evangelischen Kirchentag 2013 mit mehr als 30.000 Teilnehmer_innen statt. In ähnlicher Entfernung, und in der Hauptwindrichtung begehen auf der dichtbesiedelten Elbinsel Veddel Menschen den ersten Mai. Das Feuer rennt stundenlang, und erst drei Stunden nach Eintreffen der Feuerwehr gelingt es ihr mit einem Kran die UF6 Behälter von Bord zu schaffen. Darüber hinaus steht die Feuerwehr vor dem Problem dass sie diesen Brand nicht mit Wasser Löschen darf, denn UF6 setzt, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt explosionsartig Flusssäure und Uranoxid frei. Evakuierungspläne für den Kirchentag, den Hafen oder die Veddel gibt es nicht, und die Nachfrage nach ihnen wurde jahrelang von den Hamburger Senaten jeglicher couleur (Auch schwarz Grün) als unnötig abgetan. Lediglich die Fraktion Regenbogen, später die Linke versuchte über kleine Anfragen mit uns und anderen Anti-AKW Gruppen auf diese Gefahr hinzuweisen. Der Hamburger Senat wusste also von der Gefahr, und nahm sie sehenden Auges nicht ernst!

    Es war nur eine Frage der Zeit
    Schiffsbrände kommen im Hamburger Hafen nicht selten vor, und mit ebenso großer Regelmäßigkeit finden Urantransporte durch den Hamburger Hafen statt. Alleine 2012 waren es 117 meldepflichtige Atomtransporte durch den Hamburger Hafen. Bei einer derart hohen Anzahl von Transporten war es nur eine Frage der Zeit, bis sich unglückliche Faktoren summierten.
    Auch in anderen Hafenstätten wie Kiel und Rostock sind ähnliche Szenarien vorstellbar, nur das dort Brennelemete aus der Fabrik in Lingen auf ihrem Weg zu den Schwedischen Reaktoren auf ganz normalen Personenfähren mitfahren.
    Eine sehr umfangreiche Aufstellung zu den Atomtransporten durch den Hamburger Hafen findet ihr hier:
    http://www.nadir.org/nadir/initiativ/sand/
    http://www.urantransport.de/uran.html
     
    Stoppt die Atomfabriken in Gronau und Lingen
    Es fühlt sich an wie ein Atomausstieg, es ist aber nur die Abschaltung von 8 AKWs! Es werden weiterhin Hermesbürgschaften für den Neubau von AKWs vergeben, und die Uranfabriken im Westen der Republik expandieren. (http://aabhh.noblogs.org/post/2011/10/07/noch-lange-nicht-erledigt/)

    Als unmittelbare Folge des Ausbaus der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementefabrik in Lingen, haben auch die Atomtransporte durch den Hamburger Hafen – DER Drehscheibe für das deutsche Urangeschäft- drastisch zugenommen. Noch unter Umweltmnister Trittin wurde die Vervierfachung der Kapazität der UAA Gronau beschlossen, und auch die jetzige rot-grüne Landesregierung tut nichts um die Anlage still zu legen.
    Infos hierzu: http://www.sofa-ms.de/home.html

    Eine Möglichkeit sich gegen diese Uranfabriken zur wehr zu setzen bietet sich diesen Sommer im Münsterland, wo vom 19. – 27.Juli ein Camp gegen die Uranfabriken stattfindet:
    Camp gegen die Uranfabriken: http://antiatomcamp.nirgendwo.info/
     
    Für eine Gesellschaft in der Atomanlagen nicht möglich sind !

    Entwidmung des Hamburger Hafens für Urantransporte !

     

  • 15. Mai, 20 Uhr: Vortrag und Diskussion !