Altmaier als Atomlobbyist gelistet !

 
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Die Lobbyisten
 
„Die Botschaft der Atomfreunde: Für die Stromkunden wird der Ausstieg teuer werden, sehr teuer. (…) Und diese Verwirrung ist Kalkül. Die Angst vor den Atomrisiken soll überlagert werden von einer neuen Angst: vor hohen Kosten. (…) Zahlen sollen nun die Stimmung drehen. (…) Medien machen sich zum Sprachrohr der Lobbyisten.“ (--> Fernsehbeiträge)
 
[Die Namen der Atomlobbyisten sind alphabetisch geordnet. Die Reihenfolge spiegelt nicht die Einflussnahme der Personen wider.]
 

  • Altmaier, Peter?

    Als unter Kanzlerin Merkel der rot-grüne Atomausstieg rückgängig gemacht wurde, lobte Peter Altmaier am 28. Oktober 2010 im Bundestag die geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke noch in höchsten Tönen:

    „Wir werden heute das modernste, das umweltfreundlichste Gesetz zur Energie- politik, das in diesem Haus jemals diskutiert worden ist, beraten und verab- schieden.“[1][2]

    Im November 2012 verlängerte Altmaier den Vertrag des Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer als Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit um weitere zwei Jahre. „Auf Fragen zur Vertragsverlängerung von Hennenhöfer reagierte Altmaier gegenüber dem NDR gereizt und brach ein Interview ab.“[3] Die Bundesregierung gibt keinerlei Informationen über die Tätigkeit des Atomlobbyisten preis und verweigert auch dem Bundestag Auskunft oder Einflussnahme.[4]

    Die letzten Äußerungen des Umweltministers vom Februar 2013, in denen er die Öffentlichkeit mit potenziellen Kosten von einer Billion Euro für die Energiewende konfrontierte, lassen Zweifel aufkommen, ob Altmaier den Umstieg von der Atomkraft auf erneuerbare Energien noch ernsthaft verfolgt. Ist es seine Aufgabe, das Ende der Energiewende und eine neuerliche Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke einzuleiten?

    „Umweltminister Peter Altmaier hat einen irrsinnigen Kurswechsel in Sachen Energiewende vollzogen. Das anfänglich von ihm als „identitätsstiftend“ über- höhte Projekt reduziert er mittlerweile nur noch auf plumpe Kostenfragen. Das ist vor allem eins: populistisch. Und schürt unnötige Ängste. (…) Seit Monaten schon betreiben Teile der Industrie eine subtile Kampagne gegen den Umbau, stets mit Verweis auf die hohen Kosten. Ab sofort können sie sich dabei nicht nur auf den FDP-Wirtschaftsminister, sondern auch auf den Bundesumweltminister berufen.[5]
     

  • Clement, Wolfgang
     
  • Frondel, Manuel
     
  • Fuchs, Michael
     
  • Glos, Michael
     
  • Hennenhöfer, Gerald
     
  • Hundt, Dieter
     
  • Keitel, Hans-Peter
     
  • Lauk, Kurt Joachim
     
  • Maxeiner, Dirk & Miersch, Michael
     
  • Oettinger, Günther
     
  • Pfeiffer, Joachim
     
  • Thomauske, Bruno
     
  • Vaatz, Arnold
     
  • Vahrenholt, Fritz
     
  • Wiesheu, Otto