Archiv für November 2012

Ökostrom von Entega ? – NEIN DANKE !

 

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Du selbst hast es in der Hand, wer an Deinem Stromverbrauch verdient und wohin die Gewinne fließen. Deshalb zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln, der wirtschaftlich nicht mit den Energie-Multis verflochten ist! Denn sonst würde das Geld wieder in die Kassen der Unternehmen landen, die pro Atom und Kohle arbeiten.

---> http://atomkraftendedarmstadt.blogsport.de/atomausstieg-selber-machen/

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Die Atomlobby

(http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.com/wiki/Die_Atomlobby)
 
Die Atomlobby setzt sich aus Organisationen, Konzernen und Personen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien zusammen, die aus politischen und wirtschaftlichen Gründen und oft auch aus persönlicher Überzeugung die Nutzung der Atomenergie unterstützen und fördern. Sie ist international vernetzt und verfolgt das Ziel, die Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern, den Bau neuer Atomkraftwerke zu fördern und den in manchen Ländern beschlossenen Atomausstieg zu verzögern und rückgängig zu machen. Die Atomlobby versucht mit bestimmten Methoden und Argumenten, Politik und Öffentlichkeit in ihrem Sinne zu beeinflussen und zu manipulieren, um dieses Ziel zu erreichen.

 
Die Lobbyorganisationen

  • Internationale Atomenenergie-Kommission (IAEO, englisch: IAEA)
  • World Nuclear Association (WNA)
    Mitglieder sind u.a. AREVA, CAMECO, EnBW, E.ON, ROSATOM, RWE, URENCO und Vattenfall.

  • Das Deutsche Atomforum (DAtF)
  • Die Kerntechnische Gesellschaft (KTG)
  • Die Reaktorsicherheitskommission (RSK)
  • Der TÜV SÜD
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

     
    Die Energiekonzerne
     

    Die „Besatzungsmächte“ und ihre Territorien

     

    Die Lobbyisten

  • Wolfgang Clement
    seit 2006 Mitglied im Aufsichtsrat der RWE Power AG

  • Prof. Dr. Manuel Frondel
    Leiter des Kompetenzbereichs „Umwelt und Ressourcen“ am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)

  • Michael Fuchs (CDU)
    seit 2006 Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (gilt als starker Befürworter der Atomenergie)

  • Michael Glos (CSU)
    2005-09 Bundesminister für Wirtschaft u. Technologie unter Kanzlerin Merkel

  • Gerald Hennenhöfer
    1994-1998 Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Umweltministerium,
    1998-2003 Generalbevollmächtigter für Wirtschaftspolitik beim Energiekonzern Viag (jetzt E.ON),
    2004-09 Tätigkeit bei Anwaltssozietät Redeker. Einer der Mandanten: die einstige Betreiberin von Asse II
    seit 2009 erneut Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Umweltministerium

  • Kurt Joachim Lauk
    1992-1996 Vorstandsmitglied beim Energiekonzern VEBA (jetzt E.ON),
    seit 2000 Präsident des Wirtschaftsrates der CDU

  • Günther Oettinger (CDU)
    EU-Kommissar für Energie

  • Bruno Thomauske
    Physiker, Manager u. Professor (u.a. Bundesamt für Strahlenschutz / Vattenfall)

  • Arnold Vaatz (CDU)
    seit 2002 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

  • Fritz Vahrenholt (SPD)
    seit 2008 beim RWE-Tochterunternehmens RWE Innogy (Vorstandsvorsitzender, jetzt Aufsichtsrat)

     
    Einflussnahme und Kampagnen der Atomlobby

  • Bundestagswahl 2009
    „2010 beschloss der Bundestag mit den Stimmen von Union und FDP die Verlängerung der Laufzeiten für die Atomkraftwerke. Der taz liegen interne Unterlagen vor, die detailliert zeigen, wie aufwändig die Profiteure dieses Gesetzes mit offenen und verdeckten Mitteln auf diesen Beschluss hingearbeitet haben.“ --> Die Geheimpapiere der Atomlobby

  • Laufzeitverlängerung 2010
    Die Atomlobby versucht, den Druck auf die Bundesregierung weiter zu erhöhen. Am Samstag erschien in zahlreichen Zeitungen große Anzeigen mit einem „Energiepolitischen Appell“
    Die Atomlobby bediente sich aber auch noch anderer Maßnahmen. So wurde die Fernsehautorin Gesine Enwaldt beispielsweise bei Dreharbeiten für die TV-Dokumentation „Die Atomlüge“ behindert. Des Weiteren hatte die Atomlobby eine sogenannte Bürgerinitiative mit dem unverfänglichen Namen „Bürger für Technik“ (BfT) gegründet, die 2008 enttarnt worden war und jahrelang für die Kernkraft warb. Dieser Verein rekrutierte sich personell aus Migliedern der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG), infiltrierte das Internet mit atomfreundlichen Webseiten, aus dem sich z. B. auch Schüler Referate herunterladen konnten. Er versandte angebliche Leserbriefe an Zeitungen, die zum Teil auch abgedruckt wurden.

  • Im Namen der Wissenschaft:
    Von der Atomlobby finanzierte Studien und Stiftungsprofessuren

    --> Die Atomlobby unterwandert Universitäten

  • Sprachrohr der Atomlobby: Axel Springer AG
    „DIE WELT“ tritt besonders eifrig für die Nutzung der Kernnergie ein. Einen Überblick über die Lobbyarbeit des Blattes erhält man auf den folgenden Internetseiten.

     

  • + + + M O X – Alarm ! + + +

     
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    2. Plutonium-Transport zum AKW Grohnde erreicht Nordenham

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    Dieses Jahr den MOX zum Castor machen!
     
    --> http://castorticker.de/

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    SO 15:21 Nordenham, Neptunstraße BREAKING
    Tripod-Blockade von Robin Wood auf der Neptunstraße ca. 200m von der Mahnwache entfernt.

    SO 14:32 Nordenham RoRo-Anleger BREAKING
    Der Plutonium-Transporter Atlantic Osprey legt um 15:12 am RoRo-Anleger in Nordenham an.

    SO 15:02 Nordenham, Mahnwache
    50-60 Menschen machen eine Sitzblockade auf der Neptunstraße.

    SO 14:35 Grohnde, Treckerblockade
    Die Sitzblockade vor der Treckerblockade an der B83-Unterführung hat 3 Aufforderungen erhalten. Gerüchteweise steht Räumung bevor.

    SO 14:25 Grohnde, Treckerblockade
    Eine Gruppe von Leuten, die versucht eine Hundertschaft zu blockieren, wird von der Polizei brutal weggezerrt.

    SO 14:15 Emmerthal Treckerblockade
    Seit 14:15 gibt es eine weitere Treckerblockade auf der Hauptstraße Emmerthal. Somit ist auch der zweite Zugang zum AKW blockiert.

    SO 13:36 Nordenham RoRo-Anleger
    In Nordenham am Anleger wird gepaddelt. Die Mahnwache freut sich noch über Verstärkung.

    SO 10:43 Wendland
    Aus dem Wendland kommen jetzt noch mehr Aktive zum Protest gegen den Plutonium-MOX-Transport nach Grohnde.

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    Hintergrund:

    „Im November soll der 2. Transport mit 8 plutoniumhaltige Mischoxid-(MOX)- Brennelementen aus dem Atomkomplex Sellafield mit der uralten Fähre “AtlanticOsprey” über Nordenham weiter mit 2 LKWs in das Atomkraftwerk Grohnde transportiert werden.
    Aus dem MOX-Material könnten 30 Atombomben gebaut werden. Sollte Plutonium bei einem Unfall frei werden, könnte schon ein Millionstel Gramm eingeatmet Krebs auslösen. Die Behälter müssen nur eine halbe Stunde lang einen Brand von 800°C aushalten. Propangas verbrennt aber bei 2000°C und Brände können häufig erst nach Stunden gelöscht werden. Das Material dehnt sich dann aus und Plutonium-Partikel können frei werden.
    Selbst E.ON räumt ein, dass MOX-Brennelemente im Reaktor schwerer zu regulieren sind. Durch sie kann es leichter zu einer Atomkatastrophe kommen, deren Auswirkungen durch das freiwerdende Inventar der MOX-Brennelemente sich verschlimmern würden. Auch nach dem 3-4 jährigen Einsatz im Reaktor strahlen die MOX-Brennelemente über Jahrzehnte fast doppelt so stark wie normale Uranbrennelemente.
    MOX-Brennelemente sind besonders riskant, da sie das stärker strahlende und hochgiftige Plutonium enthalten. Aufgrund ihrer höheren Nachwärme wäre bei einem Ausfall der Kraftwerkskühlung ein Super-GAU wahrscheinlicher. Anfang der Woche wurde bekannt, dass RWE wegen wiederholter Probleme mit MOX-Elementen deren Einsatz im bayerischen AKW Gundremmingen stoppen will. Für defekte Brennstäbe gibt es derzeit keine Entsorgungslösung. Die für hochradioaktiven Atommüll normalerweise genutzten Castorbehälter sind dafür nicht zugelassen.
    Der giftigste Stoff der Welt
    Plutonium – sinnigerweise benannt nach Pluto, dem griechischen Gott des Totenreiches – ist der giftigste Stoff, den es gibt. Seine kurzreichende Alpha-Strahlung reißt gewissermassen tiefe Schneisen in jedes lebende Gewebe und zerstört es. Dabei kann es nur schwer oder gar nicht ausgeschieden werden, es setzt sich fest, reichert sich sogar an, die Strahlung ist bei einer Halbwertszeit von 24.000 Jahren faktisch dauerhaft vorhanden. Bereits wenige Millionstel Gramm (Mikrogramm) können sofort, sogar nur etliche Milliardstel Gramm (Nanogramm) langfristig tödlich wirken…“

     

    Atomfilz bleibt: Atomlobbyist Hennenhöfer geht vorerst nicht in Pension

     
    contratom.de/20121105/schwarzgelb-setzt-weiter-auf-atomlobbyisten-hennenhofer

    5. November 2012
     
    Skandal: Schwarz/Gelb setzt weiter auf

    Atomlobbyisten Hennenhöfer
     
    Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) setzt weiter auf die Unterstützung eines langjährigen Atomlobbyisten: Gerald Hennenhöfer soll für weitere zwei Jahre als Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit beschäftigt werden. Ein Skandal, denn Hennenhöfer vertritt unverholen für die Positionen der Atomindustrie.

    Nach Informationen der NDR Dokumentationsreihe 45 Min sollte Hennenhöfer eigentlich aus Altersgründen Ende dieses Jahres in Pension gehen. Altmaier plane nun eine Verlängerung seines Vertrages um weitere zwei Jahre.

    Hennenhöfer war bereits in den 90er-Jahren unter der damaligen Umwelt- ministerin Angela Merkel (CDU) für Reaktorsicherheit zuständig, bevor er die Seiten wechselte und unter anderem als Rechtsanwalt die Betreiber des Endlagers Asse im Landkreis Wolfenbüttel beriet. Er vertritt die Ansicht, dass eine Bergung des Atommülls nicht nötig sei. Im Untersuchungsausschuss zu Gorleben wies er im September alle Zweifel am Standort zurück. Er selbst stellt sich laut Frankfurter Rundschau als “der unbeliebte Atomlobbyist im Bundesumwelt- ministerium” vor. Als Chef der Reaktoraufsicht verbot er dem Land Hessen vor Jahren, das störanfällige AKW Biblis stillzulegen. Auch gegen Zweifel an der Sicherheit des Endlagers Morsleben verwahrte sich der Lobbyist – und liess weitere Atommülleinlagerungen in den heute einsturgefährdeten Stollen in Sachsen-Anhalt zu. 1999 unterzeichneter er als Vertreter des Energiekonzerns E.ON den ersten “Atomkonsens”, der den Altmeilern einen Bestandsschutz über Jahre zusicherte. Trittin warf ihn als “Atomlobbyisten” raus, Norbert Röttgen stellte ihn 2009 wieder ein.

    “Der Atomlobbyist gehört zu den Alteisen der Atomindustrie”, wertet Greenpeace-Atomexperte Tobias Riedl.

    Der Landrat von Wolfenbüttel, Jörg Röhmann (SPD), der zugleich Vorsitzender der Asse Begleitgruppe ist, spricht von einer “Ohrfeige für die Region”, weil Hennenhöfer den Rückhol-Prozess des Atommülls aus der Asse massiv behindere.

    Die Weiterbeschäftigung von Hennenhöfer ist neben dem Skandal, dass sich überhaupt ein derartiger Atomlobbyist in einem Atomausstiegsland behaupten darf, auch ein Offenbarungseid: Schwarz/Gelb laufen die Alteisen, die das Atomfähnchen in Deutschland weiter hochhalten sollen, davon. Immerhin geht es neben der “Lösung” der Endlagerfrage und Rückholung des Atommülls aus der havarierten Asse bis 2015 schon um die Abschaltung des nächsten AKW. Und um das zugunsten der Atomkonzerne zu verhindern, brauchen die ewig-gestrigen in Union und FDP Leute wie Hennenhöfer.

    “Wir erwarten von Kanzlerin Merkel, dass sie ihren eigenen Stall sauber hält von Versuchen, die Energiewende ständig zu torpedieren und eine ‘sichere’ Lösung der Endlagerfrage zu verhindern – anstatt weiter auf Gorleben zu setzen”, so Jan Becker von contrAtom. “Der Atomlobbyist Hennenhöfer ist daher sofort zu entlassen!

     

    10.11. / 15 Uhr: Vortrag + Diskussion
    zur aktuellen Situation in Japan