Die Atomlobby feuert aus allen Rohre !

 

Kampf um längere Laufzeiten…

 

1) … durch Beeinflussung von Politikern
(die Energiewende soll mit Vollgas an die Wand gefahren werden)

So redet jemand, der seine Entscheidung bereut:

Altmaier: Atomausstieg ist unumkehrbar (06.10.2012)

Der Beschluss sei gefasst und nicht zu revidieren, sagte Altmaier in Rostock auf dem Deutschlandtag der Jungen Union. Jetzt gehe es darum, das Beste daraus zu machen. Dazu forderte der CDU-Politiker seine Partei auf, sich die Energiewende als ein bürgerliches Projekt zu eigen zu machen und auf die Fahnen zu schreiben. Das müsse nicht bedeuten, jedes neue Windrad mit Girlanden zu begrüßen, fügte Altmaier hinzu. Entscheidender seien der Ausbau der Netze und moderne Energiespartechnik.
 

2) … durch Überschuss an Brennelementen

Deutscher Strom aus russischen Atombomben (15.09.2012)

Denn vertrauliche Papiere aus dem EnBW-Konzern legen nahe, dass es Managern beim Thema Abrüstung nicht nur um den Erhalt des Weltfriedens ging: Sie „könnte in Zukunft im politischen Raum eine wichtige Rolle bei der erneuten Diskussion über die Laufzeiten der Kernkraftwerke spielen“, heißt es in den Papieren. „Aus diesem Grunde hat RWE mittlerweile auch Interesse am Bezug von Brennelementen aus russischer Fertigung mit militärischem Material bekundet.“
„Die Bundesregierung weiß allerdings nicht, dass die Zeiträume, die benötigt werden, um all das russische Plutonium in Reaktoren zu verbrennen, doch deutlich länger sind, als die ‚Restlaufzeiten‘ des Energiekonsenses, sodass hieraus der Druck auf eine Verlängerung der Laufzeiten entstehen wird.“

 

3) … durch eine gefundene „Müllkippe“ (Endlager)

Atomkraft kommt wieder! Meint die CDU… (19.09.2012)

“Stephan stellte abschließend noch die interessante These auf, dass man in einigen Jahren, falls das Problem der Endlagerung geklärt sein sollte, wieder über die Kernenergie nachdenken könne.”

 

4) … durch Drohung angeblicher Blackouts

Blackouts setzen Unternehmen zu (28.09.2012)

DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann sieht den Ausstieg aus der Kernenergie als wesentlichen Grund für die hohe Zahl der Unterbrechungen. „Aus den Unternehmen hören wir, dass die Zahl der Stromausfälle seit Abschaltung der ersten Kernkraftwerke deutlich zugenommen hat“, sagte Driftmann.
„Auch die erneuerbaren Energien haben das Stromnetz anfälliger gemacht“ so VIK-Vorstand Bauer.

 

5) … durch das Torpedieren der Erneuerbaren Energien und des EEGs mittels monatelanger Strompreis-Kampagnen

Kartellamt drängt auf Ökostrom-Reform (07.10.2012)

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, fordert zur Begrenzung der Stromkosten eine möglichst rasche Reform bei der Förderung erneuerbarer Energien.
„Die Förderung in der Form, wie wir sie bislang kennen, läuft aus dem Ruder“, sagte Mundt „Wir haben heute schon einen Ökostrom-Anteil von 25 Prozent und dieser Anteil wird in den kommenden Jahren stetig wachsen“.

[ Übrigens, wen wundert’s: Mundt war 1991 im Bundesministerium für Wirtschaft in Bonn tätig, wechselte 1992 in den Dienst der Legislative und wurde Fraktionsreferent der FDP-Bundestagsfraktion – bis 1999 ]

 

FDP fordert einen Deckel für den Ausbau Erneuerbarer Energien (25.09.12)

Genau wie Peter Altmaier geht den Liberalen die Energiewende zu schnell, weshalb nun eine Bremse für regenerativen Strom geschaffen werden soll. Im Gegensatz zu Altmaier, der mit Änderungen beim EEG bis nach der nächsten Bundestagswahl warten will, möchte die FDP jedoch sofort handeln.
Als Begründung dienen den Liberalen einmal mehr die steigenden Strompreise, die vor allem dank der EEG-Umlage in die Höhe klettern würden.

 

6) ……..