Archiv für Oktober 2012

Strompreis – EEG – Umlage 2013
Warum steigt der Strompreis?

 

 
In diesem Video werden die verschiedenen Maßnahmen aufgezeigt, wodurch die EEG-Umlage in den Jahren 2009 – 2012 durch die schwarz-gelbe Bundes- regierung gezielt aufgebläht wurde und die Widersprüchlichkeit der vollmundigen Erklärungen zur Energiewende zu den tatsächlichen Taten.

Ergänzend hierzu werden die angewandten Kommunikationsmethoden („agenda setting“) aufgezeigt, die dazu führen, dass bestimmte Schlagzeilen in den Medien stehen und andere nicht.

„Nicht die EEG-Umlage ist der Sündenbock, sondern die Bundesregierung, die rechtswidrig die Umlage aufbläht um sie politisch zu diskreditieren und abzuschaffen. Denn der Erfolg des EEG geht den etablierten Stromversorger an die wirtschaftliche Substanz. Deshalb begrüßen wir die Einleitung des Beihilfeverfahrens durch die EU-Kommission. Das Beihilfeverfahren richtet sich nicht gegen die EEG-Umlage, sondern gegen die Ausnahme von der Umlage. Unsere Beschwerde entlastet im Erfolgsfall die Stromrechnung jeden Haushalts um rund 30 Euro im Jahr, den Mittelstand um wesentlich höhere Beträge.“ betont Dr. Aribert Peters, Vorsitzender des Bund der Energieverbraucher e.V.

 

Ein Geschoss der Atomlobby hat nun voll getroffen…

 
EEG: Jetzt wird gedeckelt

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat in Berlin seine Reformpläne zum Erneuerbare-Energien-Gesetz vorgelegt. Was wie eine Steigerung des bundes- republikanischen Ausbauziels aussieht, entpuppt sich bei genauem Hinsehen aber als Bremse.
--> www.klimaretter.info/politik/hintergrund/12167-eeg-jetzt-wird-gedeckelt/

 

Und hier mal ein paar Fakten:
 

  • Was den Strom verteuert
     

    --> www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/sonstiges/2012/120926_BEE_
    Hintergrund_EEG-Umlage-2013.pdf

     

  • Die Industrieförderung muss begrenzt und die Besteuerung von Energieträgern nach Umweltfolgekosten unterschieden werden

    Ein neues Greenpeace-Konzept belegt, dass die Bundesregierung die EEG- Umlage auf zwei Cent senken kann – ohne dabei den Ausbau der regenerativen Energien zu drosseln.

    --> http://www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/kosten_fuer_
    erneuerbare_energien_koennen_schon_in_diesem_jahr_sinken/

     

  • Billig einkaufen, teuer verkaufen – wie die Energiekonzerne abkassieren

    Von sinkenden Einkaufspreisen profitiert nur die Industrie, nicht der Privatkunde, so eine Studie. „Aktuell müsste der Strompreis zwei Cent die Kilowattstunde niedriger liegen, wenn die Versorger die gesunkenen Einkaufspreise der Vergangenheit an die Verbraucher entsprechend weitergereicht hätten.“

    --> http://www.taz.de/Gruenen-Gutachten-zu-Energiepreisen/!100289/

     

  • Was Strom wirklich kostet
    (Eine Studie im Auftrag von Greenpeace Energy und BWE)

    Konventionelle Energien wie Kohle und Atom verursachen deutlich mehr Kosten, als auf der Stromrechnung ausgewiesen werden. Verbraucher zahlen diese versteckten Zusatzkosten unter anderem über Steuern und Abgaben.

    --> http://wck.me/z6 (pdf)

  •  

     


     

    Wie die Stromriesen die Energiewende sabotieren

     
    15 Milliarden Euro Schadenersatz fordern die großen Stromkonzerne wegen des Atomausstiegs. Und nicht nur das — die großen Vier blockieren, wo sie nur können. Die Verzögerungstaktik folgt einem Profitziel: denn je länger die Versorgung mit neuen Energien nicht funktioniert, desto länger können die Konzerne mit ihren längst abgeschriebenen Atom- und Kohlekraftwerken Milliarden verdienen.

    quer, BR, 13.06.2012
     

    Die Atomlobby feuert aus allen Rohre !

     

    Kampf um längere Laufzeiten…

     

    1) … durch Beeinflussung von Politikern
    (die Energiewende soll mit Vollgas an die Wand gefahren werden)

    So redet jemand, der seine Entscheidung bereut:

    Altmaier: Atomausstieg ist unumkehrbar (06.10.2012)

    Der Beschluss sei gefasst und nicht zu revidieren, sagte Altmaier in Rostock auf dem Deutschlandtag der Jungen Union. Jetzt gehe es darum, das Beste daraus zu machen. Dazu forderte der CDU-Politiker seine Partei auf, sich die Energiewende als ein bürgerliches Projekt zu eigen zu machen und auf die Fahnen zu schreiben. Das müsse nicht bedeuten, jedes neue Windrad mit Girlanden zu begrüßen, fügte Altmaier hinzu. Entscheidender seien der Ausbau der Netze und moderne Energiespartechnik.
     

    2) … durch Überschuss an Brennelementen

    Deutscher Strom aus russischen Atombomben (15.09.2012)

    Denn vertrauliche Papiere aus dem EnBW-Konzern legen nahe, dass es Managern beim Thema Abrüstung nicht nur um den Erhalt des Weltfriedens ging: Sie „könnte in Zukunft im politischen Raum eine wichtige Rolle bei der erneuten Diskussion über die Laufzeiten der Kernkraftwerke spielen“, heißt es in den Papieren. „Aus diesem Grunde hat RWE mittlerweile auch Interesse am Bezug von Brennelementen aus russischer Fertigung mit militärischem Material bekundet.“
    „Die Bundesregierung weiß allerdings nicht, dass die Zeiträume, die benötigt werden, um all das russische Plutonium in Reaktoren zu verbrennen, doch deutlich länger sind, als die ‚Restlaufzeiten‘ des Energiekonsenses, sodass hieraus der Druck auf eine Verlängerung der Laufzeiten entstehen wird.“

     

    3) … durch eine gefundene „Müllkippe“ (Endlager)

    Atomkraft kommt wieder! Meint die CDU… (19.09.2012)

    “Stephan stellte abschließend noch die interessante These auf, dass man in einigen Jahren, falls das Problem der Endlagerung geklärt sein sollte, wieder über die Kernenergie nachdenken könne.”

     

    4) … durch Drohung angeblicher Blackouts

    Blackouts setzen Unternehmen zu (28.09.2012)

    DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann sieht den Ausstieg aus der Kernenergie als wesentlichen Grund für die hohe Zahl der Unterbrechungen. „Aus den Unternehmen hören wir, dass die Zahl der Stromausfälle seit Abschaltung der ersten Kernkraftwerke deutlich zugenommen hat“, sagte Driftmann.
    „Auch die erneuerbaren Energien haben das Stromnetz anfälliger gemacht“ so VIK-Vorstand Bauer.

     

    5) … durch das Torpedieren der Erneuerbaren Energien und des EEGs mittels monatelanger Strompreis-Kampagnen

    Kartellamt drängt auf Ökostrom-Reform (07.10.2012)

    Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, fordert zur Begrenzung der Stromkosten eine möglichst rasche Reform bei der Förderung erneuerbarer Energien.
    „Die Förderung in der Form, wie wir sie bislang kennen, läuft aus dem Ruder“, sagte Mundt „Wir haben heute schon einen Ökostrom-Anteil von 25 Prozent und dieser Anteil wird in den kommenden Jahren stetig wachsen“.

    [ Übrigens, wen wundert’s: Mundt war 1991 im Bundesministerium für Wirtschaft in Bonn tätig, wechselte 1992 in den Dienst der Legislative und wurde Fraktionsreferent der FDP-Bundestagsfraktion – bis 1999 ]

     

    FDP fordert einen Deckel für den Ausbau Erneuerbarer Energien (25.09.12)

    Genau wie Peter Altmaier geht den Liberalen die Energiewende zu schnell, weshalb nun eine Bremse für regenerativen Strom geschaffen werden soll. Im Gegensatz zu Altmaier, der mit Änderungen beim EEG bis nach der nächsten Bundestagswahl warten will, möchte die FDP jedoch sofort handeln.
    Als Begründung dienen den Liberalen einmal mehr die steigenden Strompreise, die vor allem dank der EEG-Umlage in die Höhe klettern würden.

     

    6) ……..

     

    12.10. ab 16 Uhr Einweihungsfeier der Energiegenossenschaft Darmstadt !

     

     

    Einladung zu unserem Richtfest
     
    Liebe Freundinnen und Freunde der Energiewende!

    Die Monate nach der offiziellen Gründung der Energiegenossenschaft Darmstadt waren sehr turbulent.

    Doch jetzt sind wir als Genossenschaft in das Genossenschaftsregister eingetragen und unser erstes Projekt, die drei PV Anlagen auf den Parkhausdächern in K6 wird noch vor Ende Oktober in Betrieb gehen.
    Mit diesen 3 Anlagen werden im Jahresdurchschnitt 113.500 kWh Energie produziert, was dem Energiebedarf von 36 Vier-Personenhaushalten entspricht. Im Vergleich zur herkömmlichen Energieproduktion reduziert sich der CO 2-Ausstoß um 60 t /Jahr.

    Dieser Erfolg war auch deswegen möglich, weil die inzwischen 86 GenossInnen Vertrauen in unser Vorhaben haben und bereit waren insgesamt 177.000 € für die Finanzierung des Projektes bereit zu stellen.

    Die Energiegenossenschaft Darmstadt steht nun sicher mit beiden Beinen auf dem Boden.

    Es ist deshalb Zeit inne zuhalten und uns zu diesem Erfolg zu beglückwünschen und zu feiern. Dies haben wir vor und würden uns freuen Sie dabei begrüßen zu dürfen.
     
    Wann:
    Freitag, den 12.10.2012, ab 16.00 Uhr – Ende circa 21.00 Uhr

    Wo:
    Gemeinschaftsraum der Genossenschaft WohnSinn eG,
    Elisabeth Selbert Str. 10 a, Darmstadt-Kranischstein

     

    Für Getränke und Imbiss ist gesorgt.

     
    Mit freundlichen Grüßen
    Eure EnGenDA
     

    http://engenda.de/