Die Atomindustrie verdient weiter…

Infoveranstaltung zur Fahrrraddemo am 29. September: „Atomprofiteure stillegen weltweit!“
Montag, 17. September, 20.30h Oetinger Villa, Kranichsteiner Str. 81, Darmstadt

Weltweit wird auch nach dem verheerenden Unglück von Fukushima Atomkraft genutzt. Die nächste AKW-Katastrophe kommt – wir wissen nur nicht, wann und wo. Aber auch im Normalbetrieb der Atomindustrie wird die Erde radioaktiv verseucht. Trotz „Atomausstieg“ beteiligen sich zahlreiche Unternehmen in Deutschland am internationalen Atomgeschäft, gefördert von der Bundesregierung. Am 29. September 2012 – am Jahrestag der Atomkatastrophe von Majak – finden deshalb in verschiedenen Ländern dezentrale Aktionen gegen die internationale Atomindustrie statt.
In Frankfurt stehen zwar keine Atomanlagen, aber die Dealer, die Planenden und die Finanziers der gesamten atomaren Verwertungskette sind hier sehr wohl hier anzutreffen. Für Areva NP arbeiten in Offenbach über 1000 Menschen. Die Urangesellschaft in Frankfurt-West betätigt sich als internationaler Urandealer genauso wie Internexco in Sulzbach. Banken wie BNP Paribas verdienen mit der Finanzierung.
Im Anschluß an die Infos zur Fahrradtour zeigen wir den Film: „Uranium is it a Country“. Der Dokumentarfilm führt nach Australien und zeigt die unbekannte Seite der vermeintlich sauberen Atomkraft, den Abbau des Brennstoffes Uran: Wo es herkommt, wo es hingeht und was davon übrig bleibt. In dem Kurzfilm “Auf Augenhöhe” berichten indigene AktivistInnen aus dem Niger, Namibia und den USA über ihr Leben mit den tödlichen Hinterlassenschaften von Uran – desjenigen Rohstoffs, der zur vermeintlich sauberen Stromgewinnung in Atomkraftwerken genutzt wird. Ihre Botschaft: „Lasst das Uran in der Erde“.

Der Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt zur Fahrrad-Demo:

Samstag, 29. September, 10.15 HBF

Weitere Infos: http://stilllegen.blogsport.de/