Archiv für Juli 2012

Energiewende: Gemeinsam aktiv sein !

 

 

2. Info-Brief – Juli 2012
 
Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,

nach den beiden ersten Info-Veranstaltungen von EnGenDA, am 13.06. und 27.06.12, haben wir von Euch Zusagen über den Betrag von rund 89.000.- € erhalten. Davon sind 25% Geschäftsanteile und 75% Darlehen.

Mit den 89.000.-€ sind 38% der Investitionssumme von 236.000.-€ erreicht.

Bis Ende September, dem angestrebten Stichtag, müssen wir also noch erheblich zulegen. Wir wollen dieses Jahr ans Netz gehen.

Daher die Bitte an Euch, wenn ihr selbst Geld in die PV-Anlage investieren wollt, teilt uns das mit, im Anhang findet Ihr das entsprechende Formular. Sprecht in Euerem Umfeld Leute an, die sich für unser Projekt interessieren könnten, Mundpropaganda ist die beste Werbung. Wer sich über die Bedingungen informieren will kann dies über unsere Homepage tun, www.engenda.de .

Der nächste größere Event bei dem sich EnGenDa präsentieren will, ist das Sommerfest in K6, am 25.08.12, am gleichen Tag sind wir auch bei der Umweltbörse in Darmstadt mit einem Info-Tisch vertreten.

Wer Flyer zum Verteilen braucht, Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit hat, sich selber engagieren möchte, bitte bei uns melden, vorstand@engenda.de

Wer „nur“ Mitglied werden will, findet die Beitrittserklärung auf unserer Homepage.
 
Herzliche Grüße
Jürgen Mühlfeld

 
Energie-Genossenschaft Darmstadt eG i.Gr.
Elisabeth-Selbert-Str. 10, 64289 Darmstadt
Bankverbindung: Ethikbank, BLZ 830 944 95, Kto: 3171930
Vorstand: Ulla Hoppe, Stefanie Klement, Peter Maier, Jürgen Mühlfeld
 

Die Gier und die Dreistigkeit der Atomkonzerne kennt keine Grenzen !

 
Pressemitteilung vom Bündnis „Atomausstieg selber machen“:
 
Atomkonzerne vernichten Milliarden

Umwelt- und Verbraucherschützer rufen Kunden zur Kündigung auf
 
Berlin, 17. Juni 2012 – Anlässlich der eingereichten Klagen der Energie- konzerne auf bis zu 15 Milliarden Euro Entschädigungszahlungen aus Steuergeldern für das Abschalten von Atomkraftwerken erneuert das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ seinen Aufruf an Kunden der Großkonzerne E.on, RWE, Vattenfall und EnBW, den Stromversorger zu wechseln.

„Die Versuche der Atomkonzerne, die Steuerzahler mit einer Risikotechnologie zu schröpfen, die mehrheitlich nie gewollt war, gehen selbst nach dem beschlos- senen Atomausstieg weiter“, prangert Melanie Ball vom Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ an. E.on und RWE, die jetzt vor dem Bundes- verfassungsgericht auf Schadenersatz klagen, hätten mehr als zehn Jahre Zeit gehabt, sich auf die angeblich so plötzliche Energiewende vorzubereiten: „Schon 2001 haben die Konzerne mit ihrer Unterschrift unter den Atomkonsens mit der damaligen rot-grünen Bundesregierung die Eigen- tumsrechte an ihren AKW freiwillig und endgültig aufgegeben“, stellt Melanie Ball klar.

Vattenfall sei unter den Bedingungen des Atomkonsenses überhaupt erst ins deutsche Atomgeschäft eingestiegen und wolle sich nun mit einer Klage vor dem Schiedsgericht der Weltbank erneut die Taschen füllen, kritisiert das Bündnis. Beim drittgrößten deutschen Energiekonzern EnBW versickerten Medienberichten zufolge Gelder in dreistelliger Millionenhöhe bei dubiosen (Schein-) Geschäften mit russischen Atomlobbyisten.

Damit das Kalkül der Atomkonzerne nicht aufgeht, können Stromverbraucher und Steuerzahler nur eine Konsequenz ziehen: bei E.on, RWE, Vattenfall und EnBW kündigen. „Wechseln Sie zu einem Stromanbieter, der vertrauensvoll mit Ihrem Geld umgeht und es in sinnvolle Projekte investiert!“, rät Melanie Ball vom Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“. Die unabhängigen Ökostromanbieter EWS Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom investieren seit über 10 Jahren konsequent in die Energiewende und liefern bundesweit ausschließlich Ökostrom, empfiehlt das Bündnis.

Informationen und Hilfestellungen erhalten Verbraucher unter www.atomausstieg-selber-machen.de oder bei der kostenlosen Hotline 0800 7626852. „Atomausstieg selber machen“ ist ein Bündnis aus Umweltorganisationen, Verbraucherschutz- verbänden und Anti-Atom-Initiativen.
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Kontakt zum Bündnis „Atomausstieg selber machen“:
Melanie Ball
Fon: (030) 29 77 32-87
Fax: (030) 29 77 32-80
Email: kontakt@atomausstieg-selber-machen.de

 

Kanzlerin setzt auf Ökostrom vom Atomkonzern

 
http://greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews[tt_news]=141078&cHash=8cca07bdbc02abcfc3cede2c5c5c1e20
 

Berlin (Bündnis Atomausstieg selber machen) 26.06.2012:

In ihrem wöchentlichen Video-Podcast gab Bundeskanzlerin Merkel an, ab 1. Juli im Kanzleramt ihre eigene Energiewende zu vollziehen: Doch mit Ökostrom vom Atom- und Kohlekonzern Vattenfall ist der Energiewende nicht geholfen, kritisieren die im Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ zusammengeschlossenen Umwelt- und Verbraucherschutzverbände.

„Mit der Entscheidung für Vattenfall trägt das Bundeskanzleramt nicht gerade zur Energiewende bei“, hält Melanie Ball vom Bündnis „Atomausstieg selber machen“ fest. Den zukünftigen Stromversorger gab das Kanzleramt auf Nachfrage bekannt. „Ganz im Gegenteil festigt Bundeskanzlerin Merkel mit einem Öko-Tarif von Vattenfall weiter die Strukturen des alten Energiesystems: Der Vattenfall-Konzern produziert zu 65 Prozent Strom aus fossilen und nuklearen Energieträgern“, kritisiert Melanie Ball.

Vor wenigen Wochen wurde zudem bekannt, dass Vattenfall die Bundesrepublik auf voraussichtlich über 700 Millionen Euro Schadensersatz vor einem inter- nationalen Schiedsgericht verklagen will – weil der Konzern mit der Stilllegung seiner Atomkraftwerke, also mit der Energiewende, nicht einverstanden ist. Sieht so ein Vorreiter aus? „Wer sich wirklich zur Energiewende bekennt, der kauft keinen Strom beim Atomkonzern“, wendet das Bündnis „Atomausstieg selber machen“ mit Hinblick auf das Kanzleramt ein.

Damit wechselwillige Stromkundinnen und -kunden sich im Tarifdschungel der Ökostromangebote zurechtfinden, haben Umweltverbände, Verbraucherschützer und Anti-Atom-Initiativen das Infoportal www.atomausstieg-selber-machen.de eingerichtet, das eine Empfehlung für vier unabhängige, reine Ökostrom- anbieter ausspricht. Der Wechselvorgang wird verständlich erklärt und die Unterschiede zwischen „echten“ Ökostromanbietern und Tarifen mit „grünem Mäntelchen“ aufgezeigt. Wer sich für einen Anbieter entschieden hat, kann den Vertrag direkt online ausfüllen; wer weitere Informationen wünscht, bekommt diese nach Hause geliefert.

„Nehmen Sie Ihr Recht wahr und kündigen Sie den Atomkonzernen! Bis 2022 ist es noch lange hin – nehmen Sie die Energiewende selbst in die Hand“, rät Melanie Ball vom Bündnis „Atomausstieg selber machen“. Informationen über die empfohlenen Ökostromanbieter EWS Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom sowie Hilfestellungen beim Wechsel erhalten Interessierte unter www.atomausstieg-selber-machen.de oder bei der kostenlosen Hotline 0800 7626852.

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. . . oder unter
atomkraftendedarmstadt.blogsport.de/atomausstieg-selber-machen/ ;-)