Mehr als 100 Leute nehmen an Rückbauaktion am 22. April in Biblis teil

 
PRESSEMITTEILUNG von atomkraftENDE.darmstadt

 


 
Zu der Aktion hatte ein breites Bündnis an Anti-Atomkraftgruppen anlässlich des 26. Jahrestag von Tschernobyl aufgerufen. Dem Motto „Rückbau bis zur grünen Wiese“ waren mehr als 100 Personen gefolgt und haben vor den beiden stillgelegten Atommeilern von Biblis den schnellstmöglichen Rückbau gefordert.

Gutgelaunt und bei bestem Wetter demonstrierten Aktivisten von atomkraftENDE.darmstadt und Greenpeace an einem Modell von einem AKW wie die Zukunft von Atomkraft aussieht: Rückgebaut und verschrottet, wie es sich nicht anders für diese Dinosauriertechnologie gehört.

 
Die politische Forderung der Demonstranten war an diesem Sonntag klar: Der Protest geht weiter, bis RWE endlich die Stilllegungsgenehmigung des AKW Biblis beantragt und mit dem Rückbau unverzüglich im Anschluss an die Nachbetriebs- phase beginnt.

 
Wer die Kosten dafür zu tragen hat ist klar: Schließlich haben in der Vergangenheit RWE und die anderen Energieriesen jahrzehntelang Millionen an Subventionen und Milliarden an Gewinnen eingefahren.

Für Ralf Peters war der Aktionstag ein voller Erfolg: „Obwohl das Thema an Medienaufmerksamkeit verloren hat, hat der Sonntag gezeigt, dass die Bevölkerung es nicht vergessen hat: Der Ausstieg ist erst dann ein Ausstieg, wenn endgültig und nicht mehr umkehrbar auch das letzte AKW in Deutschland in eine grüne Wiese verwandelt wurde.“